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Miteinander für den guten Zweck

LEICHTATHLETIK Erster Inklusionslauf mit 500 Teilnehmern ein voller Erfolg

Soest – Das war beste Werbung für Breitensport und seine verbindende Wirkung und für gelebte Inklusion: Beim ersten Inklusions-Lauf in NRW auf dem Gelände er Von-Vincke-Schule für Blinde und Sehbehinderte, des LWLBerufskollegs Soest und des Berufs-Bildungs-Werks gingen 500 Läuferinnen und Läufer mit und ohne Handicap zwischen zwei und siebzig Jahren ausschließlich für das sportliche Miteinander und den guten Zweck auf den Rund-Kurs.

Bereits gegen halb zwölf strahlte Organisator Ingo Schaffranka (HellwegSolution), der es sich selbstverständlich nicht nehmen ließ, selbst die Laufschuhe zu schnüren, mit der Sonne um die Wette, weil bereits 417 Meldungen vorlagen. Am Veranstaltungsende war bei dieser stimmungsvollen Premiere des Events die Festgelegte maximale Teilnehmerzahl von 500 erreicht. „Das ist eine Veranstaltung, die mir die Freudentränen in die Augen treibt“, reflektierte Schaffranka das gesehene und erlebte Miteinander der Menschen mit und ohne Handicap. Selbstverständlich wird für das nächste Jahr eine Fortsetzung, dann wahrscheinlich in einem größeren Rahmen, angepeilt.

Sascha Petersen-Roth, ehemaliger LWL-Schüler und momentan Praktikant bei der HellwegSolution, hatte vor gut einem Jahr die Idee, einen Inklusions-Lauf zu initiieren und war ebenfalls überwältigt von der hohen Zahl Aktiver und den vielen begeisterten Zuschauern beim Bambini-Lauf, dem Lauf für Anfänger und Schüler und dem Hauptlauf. Und bei diesem sah man Teamwork in Perfektion wie beispielsweise bei LWL-Ausbilder Coskun Bodur, der den 19-jährigen Sebastian Siemensmeyer begleitete, oder Paulina Grüne (23), die den erblindeten Mohammad Kahfour sicher über die Runden brachte.

Andre Gerlach, Wohnbereichsleiter im Soester Walpurgishaus, hatte aus seiner Einrichtung und dem Heinrich- Oberwinter-Haus gleich 22 Aktive am Start: „Unsere Bewohner waren total heiß auf den Lauf und ich sehe hier im Ziel ausschließlich in glückliche und zufriedene Gesichter. Eine tolle Sache!“ Christian Pankauke hatte den 48-jährigen Rollstuhlfahrer Pierre Boutraumlis über zwei Runden geschoben: „Es hat mir sehr gut gefallen“, war der Gehandicapte glücklich über den sportlichen Ausflug. Und auch Jana Küppers und Rüdiger Klömlich, die ein Lauf-Projekt mit 30 LWL-Schülerinnen und -Schülern leiteten, mit denen sie zuletzt zweimal pro Woche trainiert hatten, waren voll des Glücks und Lobes: „Eine Superidee, die hier sehr gut in die Tat umgesetzt wurde. Auf unsere Sportler, die dem Lauf wirklich entgegengefiebert haben, sind wir sehr stolz“, war das Resümee der beiden Pädagogen.

Knapp 2000 Euro als Spendenerlös erreicht

Nachdem Brigitte Piepenbreier von der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe und Gerd Albrand vom Förderverein Silvesterlauf ihre Begrüßungsreden gehalten hatten und die Sportler an den Start geschickt wurden, war selbstverständlich das gesamte Organisations- Team gespannt, wie hoch der Spendenerlös für die Stiftung „Gutes Erlaufen“ am Ende des Tages sein würde. Ingo Schaffranka vermeldete äußerst zufrieden einen Betrag von knapp 2000 Euro: „Neben der erfreulichen Spenden-Summe haben wir unser übergeordnetes Ziel, ein schönes sportliches Miteinander zu erleben, definitiv erreicht.“

Gemeinsam sind wir stark: 500 Läuferinnen und Läufer mit und ohne Handicap waren dabei

Miteinander auf und neben der Strecke

Der erste Inklusionslauf NRW mit gelungener Premiere in Soest

Soest. Der Inklusionslauf für NRW lud erstmals auf und um das Gelände der von-Vincke-Schule zu einem gemeinsamen Sporterlebnis von Gehandicapten und nicht Gehandicapten ein. Es stand dabei nicht das Ergebnis im Vordergrund, auch wenn viele Teilnehmer sich voll auspowerten und an ihre Grenzen gingen, um möglichst viele Runden für den guten Zweck abzuspulen. Ab der vierten Runde des etwas unter zwei Kilometer langen Kurses sammelten die Veranstalter einen Euro für die Stiftung Gutes Erlaufen. (Zum sportlichen Part gibt es mehr im Lokalsport)

Der Inklusionslauf, den mit den Einrichtungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und die Förder- und Veranstaltergemeinschaft Silvesterlauf zwei Schwergewichte in Sachen veranstaltung und Engagement gemeinsam organisierten, feierte eine gelungene Premiere mit rund 500 Teilnehmern. „Inklusion ist nicht beschränkt auf existenzsichernde Bereiche wie Bildung und Arbeit. Dass auch Freizeit und Sport dazu gehören, bedarf mehr Bewusstsein in der Gesellschaft“, betonte die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW, Brigitte Piepenbreier. Die Lippstädterin ließ es sich nicht nehmen, den Inklusionslauf mit dem Ideengeber Sasha Petersen-Roth zu eröffnen. Petersen-Roth war selbst Schüler der Berufsvorbereitung beim LWL und hatte bei einem Praktikum in der Agentur von Hellweg Solution in Möhnesee-Stockum die Eingebung zu dem Inklusionslauf. Nachdem er Start und den Hauptteil des Vormittags moderiert hatte, ging der Auszubildende selbst auf die Strecke.

Außerhalb des Rundkurses präsentierten sich einige Stände des LWL, aber auch der Blinden- und Sehbehindertenverein Soest (BSV Soest). Hier gab es die Möglichkeit, mithilfe von Animationsbrillen zu erleben, wie sich eine Beeinträchtigung beispielsweise wie ein diabetisches Makulaödem auswirkt. „Wir haben auch zahlreiche Broschüren über Sehbehinderungen“, sagte die 2. Vorsitzende des BSV Eva Hoffmann. Beisitzer Tobias Krämer machte ebenfalls Standdienst sagte aber: „Privat laufe ich auch, war mit Begleitung auch schon beim Silvesterlauf dabei.“ Begleitung und Hilfsbereitschaft waren auch auf der Strecke angesagt. Es ging schließlich um das gemeinsame Erlebnis und nicht um Bestzeiten. Gert Albrand, der 1. Vorsitzende der Förder- und Veranstaltergemeinschaft, deren Mitgliedervereine DJK Werl, Marathon Soest und LC Soester Börde zahlreiche Helfer stellten, war von der Resonanz begeistert und sagte: „Wir streben 2020 eine zweite Auflage an.“ Da war er sich einig mit den Vertretern des LWL. „Es läuft im wahrsten Sinne des Wortes“, meinte beispielsweise Benjamin Redeker, Verwaltungsleiter des LWL-Bildungszentrums Soest, während die letzten Unentwegten noch ihre Runden machten.

Sasha Petersen-Roth hatte die Idee zum Lauf und moderierte, bevor er auf die Strecke ging. – Foto: Stallmeister

Begleitet auf Strecke oder nicht hatten die Teilnehmer ein Ziel: Dabei sein. – Foto Stallmeister

Mission schon vor dem Start erfüllt

Der 1. Inklusionslauf inNRW findet am Samstag,25. Mai, statt. Rund um dievon-Vincke-Schule für Blin-de und Sehbehinderte,LWL-Berufskolleg unddem LWL-Berufsbildungs-werk Soest gehen die Teil-nehmer an den Start.

Soest – Im Rahmen der Vorbereitung haben das LWL-Berufskolleg und das Börde-Berufskolleg eine Partnerschaft gebildet. Unter Initiation und Begleitung der Lehrer Jana Küppers, Rüdiger Klömich und Coskun Bodur vom LWL-Bildungszentrum sowie Daniela Gundlach vom Börde-Berufskolleg entstand eine ungewöhnliche Trainingsgruppe. Auf der einen Seite Schüler mit einer Sehbehinderung, die allein die Strecke nicht bewältigen können, und auf der anderen Seite Schüler, die in einen sozialen Beruf streben oder sportlich engagiert sind. Diese Kombination wurde verbunden zu einer Einheit, einem Vorbereitungsteam und sogar zu Freundschaften.

Im Februar starteten die Lehrer mit Informationsveranstaltungen und holten sich die Schüler ins Team, die mitmachen wollen und dem „Gemeinsam“ auch Taten folgen lassen. Alle beteiligten Schüler des Börde-Berufskollegs machen bei dieser Aktion freiwillig nach dem Unterricht mit. Die Schüler des Bildungszentrums werden im Sportunterricht auf den Lauf vorbereitet.

Zuerst, vor den Osterferien,trainierten die Schüler gemeinsam in der Bördehalle, lernten sich kennen, schöpften durch das Miteinander eine neue Motivation und entwickelten eine gewisse Gruppendynamik. „Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase läuft es richtig gut“, freut sich Jana Küppers. „Dabei lernen die Jugendlichen auch voneinander. Die Sehenden wissen jetzt, wie mit den unterschiedlichen Sehbehinderungen umgegangen wird und wie sie optimal helfen können. Dies geschieht über Kontakt am Ellbogen oder auch durch ein Seil“, ergänzt Daniela Gundlach.

Insgesamt trainieren 13 Schüler des Börde-Berufskollegs und 16 Schüler des LWL-Bildungszentrums für den Inklusionslauf. „Dabei wurden die Aktiven in drei Gruppen unterteilt: die Ambitionierten, die Jogger und die Geher.So kann jeder sein persönlich geeignetes Tempo laufen“, sagt Jana Küppers. Neben dieser Trainingsgruppe, die noch zwei Einheiten absolvieren wird, bevor der Startschuss fällt, gab es auch übergreifenden Sportunterricht der Schulen. „Mit Erfolg“ betont Daniela Gundlach, die diese Aktion betreute.

Jana Küppers hofft auf viele Anmeldungen

Wer sieht, mit welcher Motivation die Gruppe sich gemeinsam aufwärmt, um die Strecke zu testen, lässt sich von der guten Stimmung direkt mitziehen. Da werden sicher einige Runden zusammenkommen bei diesem starken Team.

Das Erfreulichste an der Aktion ist, dass der Inklusionslauf schon vor dem Start, seine wesentlichste Mission erfüllt hat. Es ist zu wünschen, dass sich noch viele spontan diesem guten Beispiel anschließen und am 25.Mai an den Start gehen“, freut sich Jana Küppers über jede Anmeldung.

Nach Bambini-, Anfänger- und Schülerlauf startet der Hauptlauf ab 11 Uhr. Hier kann jeder an den Start gehen und so viele Runden (ca.2 km) laufen, wie er möchte. Um 15 Uhr wird der Lauf geschlossen. Drei Runden beinhaltet das Startgeld, jede weitere Runde kostet einen Euro. Der Erlös der gesamten Veranstaltung kommt der Stiftung „Gutes Erlaufen“ zu Gute.

Inklusionslauf weckt Vorfreude

Am 25. Mai geht jeder (Lauf-) Schritt in die richtige Richtung

Soest – Nicht reden, machen! Eine gute Idee wird jetzt in die Tat umgesetzt. Am Samstag, 25. Mai, gibt es den ersten Inklusionslauf NRW in Soest. Integration einmal anders. Hier kann jeder, der schon immer mal die körperlich, geistig oder sozial eingeschränkten Menschen unterstützen wollte, den richtigen Schritt machen. Oder besser, gleich mehrere.

Der Inklusionslauf findet am 25. Mai statt und steht für ein besonderes Miteinander an einem besonderen Ort, dem Gelände des LWL-Bildungszentrums Soest, Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Menschen, und bildet eine Mischung aus Spaß, Sport, Natur, Bewegung und Begegnung, Unterstützung und Wettkampf.

Rund um das Gelände des LWL-Bildungszentrums mit der von-Vincke-Schule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sehen, erwartet die Teilnehmer ein VierStunden-Lauf mit digitaler Rundenzählung, Verpflegung, Betreuung, FinisherGeschenk, Medaille, Moderation, Preisverleihung und einem Rahmenprogramm für die ganze Familie.

„Der Inklusionslauf NRW ist anders. Hier läuft der Marathon-Läufer neben dem Menschen mit Handicap, der Ambitionierte neben dem Just-for-fun-Läufer. Gelebte Inklusion ist hier normal und kein Ausnahmezustand. Der Inklusionslauf soll einen Freiraum schaffen – frei für verrückte Ideen, spannende Entwicklungen, konstruktives Miteinander und leidenschaftlich zurückgelegte, möglichst zahlreiche Laufrunden“, sagt Ingo Schaffranka, der mit seinem Team diesen Lauf organisiert.

Andreas Liebald, Schulleiter der von-Vincke-Schule, freut sich auf dieses Event: „Wir legen den Tag der Bewegung auf dieses Datum, werden mit vielen Schülern dabei sein. Der Förderverein wird sich einbringen und sich um die Versorgung von Zuschauern und Sportlern kümmern.“

Erwin Denninghaus, Leiter des LWL Bildungswerkes in Soest, ist begeistert von dieser Veranstaltung: „Die Idee hätte eigentlich von uns kommen müssen. Wir wollen in unseren einrichtungen Inklusion vorleben.“

Schaffranka betont: „Die klassische Runden-Struktur lockt ein breites Publikum, das wir mit der inhaltlichen Vielfalt eines Lern- und Erfahrungsraums in Berührung bringen wollen. Wir wollen eine Lücke füllen, denn wir glauben: Laufen muss nicht nur Sport sein. Alle können teilnehmen. Unser Motto: „Teilhaben und laufend Gutes tun.“ Schaffranka ergänzt und spricht Interessierte direkt an: „Wenn wir dich begeistern konnten, melde dich schnell an.“

Es werden eine 900-Meter Runde und eine Zwei-Kilometer-Strecke angeboten. Die Zwei Kilometer können mehrfach zurückgelegt werden. Zeiten spielen keine Rolle, Sieger soll einzig die Gemeinsamkeit sein. Runde und eine Zwei-Kilometer-Strecke angeboten. Die Zwei Kilometer können mehrfach zurückgelegt werden. Zeiten spielen keine Rolle, Sieger soll einzig die Gemeinsamkeit sein.

Anmeldung

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter der website www.inklusions-lauf.de Die Startgebühr soll bis 14 Jahre drei Euro betragen und ab 15 Jahre sechs Euro.

Was ist Inklusion

Inklusion Definition

Was ist Inklusion? Man kann unter dem Begriff vereinfacht die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in allen Bereichen verstehen. Alle Bereiche umfasst neben der Bildung auch Arbeit, Familie, Freizeit und vieles mehr. Soziale Inklusion ist dann vollständig erfüllt, wenn jedes Individuum in der Gesellschaft vollständig akzeptiert wird und dadurch in jedem Bereich seines Lebens teilnehmen bzw. teilhaben kann. Jeder Mensch ist dabei ein vollkommen gleichwertiges Mitglied und das Vorhandensein von Unterschieden wird als Bereicherung empfunden. Von dieser Vielfalt kann jeder profitieren und es wird als selbstverständlich wahrgenommen, dass jeder Mensch anders ist.

Das Recht auf die Teilhabe in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ist also die zentrale Idee hinter der Inklusionstheorie und wird mit sozial-ethischen Gründen belegt. Jeder ist willkommen, keiner wird ausgeschlossen. Physische Barrieren sowie Barrieren in den Köpfen der Menschen werden abgebaut. Jeder kann auf seine eigene Art und Weise einen wichtigen Teil zur Gesellschaft beitragen.

Aufklärung und Unterstützung im Bereich Inklusion muss weiterhin gefördert werden, denn das Thema betrifft nicht nur Experten sondern jeden einzelnen Mensch der Gesellschaft. Deshalb ist es umso wichtiger über soziale Inklusion zu informieren, damit Vorbehalte endlich aufgeklärt werden und Berührungsängste abgebaut werden können.

Woher stammt der Begriff Inklusion?

Der Begriff Inklusion ist auf eine Behindertenbewegung in den 1970er Jahren in den USA zurückzuführen, die damals für eine vollständige Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben kämpfte und dieses Recht erstmalig öffentlich einforderte.

Unterschied zwischen Inklusion und Integration

Gibt es einen Unterschied zwischen Integration und Inklusion und wenn ja welchen? Oftmals werden die Begriffe vertauscht oder miteinander gleichgesetzt. Aber der Grundgedanke der Inklusion geht noch weiter als die bloße Integration. Bei der Integration sollen Menschen in eine bestehende Umwelt integriert werden. Bei der Inklusion hingegen muss sich niemand verändern, um in die Umwelt „hineinzupassen“, sondern im Gegenteil wird die Umwelt an die Bedürfnisse und Anforderungen jedes Individuums angepasst.

Inklusion, Integration, Separation, Exklusion…

Selbstverständlich handelt es sich bei der Inklusion um ein Idealbild einer Gesellschaft und schon bei der Definition von Inklusion wird klar, dass das Ziel der Inklusion wahrscheinlich niemals vollständig erreicht werden kann. Es wird immer Menschen geben, die sich über andere stellen und die Vielfalt nicht als Normalität akzeptieren. Theorie und Praxis gehen auch in der Bildung, dem Bereich in dem Inklusion bisher am häufigsten versucht wird zu realisieren, noch an vielen Stellen weit auseinander.

Der Begriff der Separation wird in der Pädagogik für die Trennung von Individuen verwendet, um dann daraus kleinere homogene Gruppen zu bilden. Die Herstellung solcher homogeneren Gruppen (z.B. Schulklassen nach Haupt-, Realschule und Gymnasium) soll zu einem besseren Lernerfolg des Einzelnen führen.

Exklusion bedeute wörtlich Ausschluss oder Ausgrenzung und durch soziale Exklusion werden Menschen die Chancen auf soziale Teilhabe verwehrt. Demnach stellt die Exklusion das Gegenteil der Inklusion dar.

Stiftung Gutes Erlaufen richtet ersten Inklusionslauf NRW aus

Gelände des LWL-Bildungszentrums Soest bildet Start und Ziel

Die Förder- und Veranstaltergemeinschaft Silvesterlauf e.V. hat vor einigen Jahren die Stiftung Gutes Erlaufen ins Leben gerufen, um mit dem Laufsport immer wieder Gutes zu tun und auch hilfsbedürftige Menschen in der Region zu unterstützen. „Daher haben wir uns insbesondere durch das Engagement unseres Praktikanten Sasha, dazu entschlossen, den ersten Inklusionslauf NRW an den Start zu bringen“, erklärt Lauforganisator Ingo Schaffranka.

Der Inklusionslauf NRW findet am 25. Mai 2019 statt und steht für ein besonderes Miteinander an einem besonderen Ort, dem Gelände des LWL-Bildungszentrums Soest, Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Menschen, und bildet eine Mischung aus Spaß, Sport, Natur, Bewegung und Begegnung, Unterstützung und Wettkampf.

Rund um das Gelände des LWL-Bildungszentrums mit der von-Vincke-Schule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sehen, erwartet die Teilnehmer/innen, wie vom Silvesterlauf gewohnt, ein professionell organisierter 4-Stunden-Lauf mit digitaler Rundenzählung, Verpflegung, Betreuung, Finishergeschenk, Medaille, Moderation, Preisverleihung und einem spannenden bunten Rahmenprogramm für die ganze Familie.

Der Inklusionslauf NRW ist anders. Hier läuft der aktuelle Silvesterlaufsieger und Europameisterschaftsteilnehmer Amanal Petros neben dem Menschen mit Handicap, der Ambitionierte neben dem Just-for-fun-Läufer. Gelebte Inklusion ist hier normal und kein Ausnahmezustand. Der Inklusionslauf soll einen Freiraum schaffen – frei für verrückte Ideen, spannende Entwicklungen, konstruktives Miteinander und leidenschaftlich zurückgelegte, möglichst zahlreiche Laufrunden.